

Das Schreiben hat mich immer schon begleitet,
schon als Kind habe ich Texte und Gedichte geschrieben,
die für die Menschen,die mir nahe standen
besondere Botschaften bereit hielten.
Ich bin hell-hörig, das bedeutet
ich nehme besonders intensiv über den Gehör-Sinn wahr.
Klänge haben mir etwas zu sagen.
Sie erzählen mir eine Geschichte über den Ort
von dem sie kommen.
Wenn ich schreibe ist es weniger ein ICH das schreibt, nein ich werde be-schrieben.
Manchmal wache ich auf, mitten in der Nacht und die Worte sind da oder ich gehe durch den Wald und höre diesen einen Text in mir. Hellhörig zu sein ist Segen und Fluch zugleich.
Die moderne Welt mit ihrer Wucht und Eindringlichkeit
ist eine ständig wachsende Herausforderung.
Lärm ist für mich nicht einfach nur Lärm,
es ist ein körperlicher Schmerz.
Und ich habe lange gebraucht um zu begreifen,
wie essentiell (lebendige) Stille für mich ist,
weil mein Nervensystem nur dort die Möglichkeit hat zu entspannen.
Als junges Mädchen im Laufe meiner beruflichen Selbstfindungsphase habe ich ein Psychologiestudium an der Universität Wien abgeschlossen und mich seither intensiv mit dem menschlichen Nervensystem beschäftigt, theoretisch und praktisch in Form von Kursen und Workshops,
ich bin dann aber doch immer wieder in den kreativen Bereich und insbesondere zum Schreiben zurück gekehrt.
2026 habe ich dann meinen ersten Gedichtband geschrieben und mich mit poetry2wear selbständig gemacht.